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Schreib mal was über Dich. Warum fällt uns genau das eigentlich so schwer? Irgendwie fühlen wir uns nicht ganz wohl dabei, Worte über uns selbst zu verfassen, die dann auch noch, jedenfalls erstmal, so stehen bleiben dürfen. — Der Anspruch it is. Wir wünschen uns, der Ich-Text möge besonders gut, klug, humorvoll, persönlich, aber doch auch professionell klingen. Etwas gutformuliertes, das einiges aufzeigt, nicht aber zu viel preisgibt, das neugierig macht und einen Eindruck hinterlässt. Einen guten selbstverständlich. Die Problematik des Selbstbildes, welche Hand in Hand mit der Problematik des Bildes, das wir uns von anderen machen, geht, beschreibt Frank Berzbach sehr treffend: „Viele sehen es so: Wer sich selbst lobt, leidet an Arroganz, Egozentrik und Verblendung — kritische Selbstreflexion ist seit der Aufklärung eine dominante Forderung.... Aus gesunder Selbstreflexion ist bissige Selbstverurteilung geworden.“ Uns also verkaufsfördernd und zu gleich devot anzupreisen ist eine Herausforderung. Ich drücke mich auch vor dem Text. Absurd, aber das Festlegen fällt mir schwer. Ich mach‘s trotzdem, will ja keine Spielverderberin sein und übe mich nun demütig, mit viel Selbstmitgefühl und weniger Selbstverurteilung, die Worte zu formulieren: Ich kann das, was ich mache ganz gut, glaube ich. Consulting, Creative Direction, Editorial, Event, Influencer Relations, Lookbook Curation, Social Media Communication, Styling. Ava Carstens // Creative Director, Content Creator
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